André Aden
Linksextremer Fotograf, Hetzer und Heulsuse

Im Wettbewerb um das "schönste Gesicht des Antifaschismus" sollte André Aden besser nicht antreten, denn dafür ist dieses Antlitz wohl nicht geschaffen. Der 30jährige aus Rotenburg an der Wümme – rund 50 Kilometer östlich von Bremen - ist für die "Recherche Nord" tätig, ein Netzwerk von Antifa-Schreiberlingen und -Fotografen, das sich wie ein privater Verfassungsschutz aufführt. Ziel ist es, "rechte" Veranstaltungen jeglicher Art im norddeutschen Raum möglichst umfassend in Bild- und Filmaufnahmen zu dokumentieren und die vermeintlich "faschistischen" Aktivisten an den Pranger zu stellen. Zahlreiche Bücher, Broschüren und linke "Aufklärungs"-Filmchen mit inquisitorischer Tendenz haben sich schon aus dem reichen Fundus dieses "Recherchekollektivs" bedient. Arbeitsgrundlage ist unter anderem eine gemeinschaftlich kultivierte Verfolgungsmacke: "Neonazismus, Rassismus und Antisemitismus" seien keinesfalls als Randphänomen zu begreifen. Nein, das Böse ist immer und überall, und die riesige Geheimarmee der Neonazis steht kurz vor der Machtergreifung.

Kumpanei mit dem System
In dieses neurotische Umfeld paßt André Aden nahezu perfekt. Schon in den Punk- und Schmuddel-Antifa-Kreisen, in denen er bis vor sechs oder sieben Jahren überwiegend verkehrte, gehört es ja zur gesicherten Erkenntnis, dass alle, die keinen komplett asozialen Lebensstil bevorzugen, nur "Faschisten" sein können. Womöglich hätte auf den guten André wie auf andere Tagediebe nur noch die Gosse gewartet, wenn nicht eines Tages die gutherzige Andrea Röpke ihn unter ihre Fittiche genommen hätte.
An der Seite der fleischgewordenen "Mutter Zivilcourage" hat er die mittlerweile verbotene "Heimattreue Deutsche Jugend"  bespitzelt und eine Reihe von Machwerken produziert, darunter die DVD "Wir erobern die Städte vom Land aus!" und einen Beitrag über "rechtsextreme Frauen" für die Tagesschau.
Kann ihn seine Ziehmutter Röpke einmal nicht zu einem Nazi-"Event" begleiten, nimmt er sich einen seiner Lustknaben (Dick oder Doof) von Recherche Nord mit. Unter der fachgerechten Anleitung des Meister-Fotografen, dürfen Dick und Doof dann mit ihren vom Steuerzahler finanzierten Digitalkameras Portraitfotos der "Nazis" machen. Oft schon wenige Augenblicke später - der modernen deutschen Technik sei Dank - lädt Aden die gemachten Fotos über einen Laptop ins Weltnetz.


Rechts auf dem Bild: Aden grinst in die Kamera!

Bis vor wenigen Jahren war Aden ein gern gesehener Gast bei Bremer "Antifaschisten". Er versorgte die Weltnetzseite der Bremer Antifa mit den aktuellsten Bildern, recherchierte über die Bremer "Nazi-Szene" und stellte seine Informationen den Linksextremisten zur freien Verfügung. Oft genug dienten diese zu Übergriffen auf Andersdenkende. Nachdem Aden die Vorzüge, die eine Zusammenarbeit mit dem herrschenden System einbrachte, immer mehr in Anspruch nahm und in seiner Recherche-Tätigkeit nur noch eine kommerzielle Dienstleistung sah, kam es zum unausgesprochenen Bruch zwischen ihm und der Bremer Antifa. Der "harte" und ausschlaggebende Kern der Bremer Linksextremen lehnt mittlerweile jede Zusammenarbeit mit dem "Verräter" Aden ab. Also auch hier ist der kleine André alles andere als beliebt. Immer wieder hatte er es jedoch auf Jürgen Riegers "Heisenhof" in Dörverden abgesehen, legte sich – allein oder gemeinsam mit Röpke – im Gebüsch auf die Lauer, um zu filmen und zu fotografieren. Als es Rieger einmal zu bunt wurde, kündigte er Aden Konsequenzen an, falls es aufgrund seiner "Berichterstattung" zu Anschlägen auf den Heisenhof käme. "Ich werde dich auf einen Grill legen und langsam durchbraten", so der Rechtsanwalt. Humorlose Richter verurteilten ihn dafür wegen "Bedrohung" zu einer Geldstrafe, in der Berufungsinstanz wurde das Verfahren dann aber eingestellt.
Aden nutzt solche Vorfälle für seine Selbstinszenierung als verfolgte Unschuld. Gern erzählt er auch, wie er 2004 angeblich mit voller Absicht angefahren wurde, als er eine "rechtsradikale" Flugblattverteilung vor einer Schule in Verden fotografierte. Augenzeugen berichten dagegen, er habe sich selbst von der Seite auf die Motorhaube eines anfahrenden Autos geworfen und sei nach der Bremsung heruntergerutscht, aber unverletzt geblieben.
Ins Bild paßt, dass Aden gern mit Staatsschützern plaudert oder sich auch mal im Streifenwagen zu einer Sonnenwendfeier fahren lässt, um das "braune Treiben" für die Nachwelt zu dokumentieren. Die übliche Kumpanei zwischen den "Stützen des Systems", ob in Uniform oder in Räuberzivil. André Aden ist in jeder Hinsicht ein würdiger Vertreter der Röpke-Schule – von der gewöhnungsbedürftigen Erscheinung über die sehr eigene Vorstellung von "Wahrheitsliebe" bis hin zur Fraternisierung mit dem Repressionsapparat.